Aktuelles

Die maßgeblichen Patientenorganisationen (nach 5. Sozialgesetzbuch) haben eine gemeinsame Erklärung zur UPD veröffentlicht:
UPD: Patienten rufen Politik zum Handeln auf, Union signalisiert Umbau

Der wissenschaftliche Beirat der UPD hat sich ebenfalls sehr deutlich zu Wort gemeldet:
Beirat empfiehlt Stiftungsmodell für Unabhängige Patientenberatung

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) vor der Neuausrichtung!
Am 24.06.2020, dem Tag vor der Anhörung im Bundestag zitierten verschiedene Medien Informationen aus dem bis heute nicht veröffentlichten Bericht des Bundesrechnungshofes empörende Details.
Tagesschau: „Teuer, ineffektiv, intransparent“: Zum Weiterlesen klicken Sie bitte hier
Deutsches Ärzteblatt : „Unabhängige Patientenberatung: Ausschreibung bemängelt“: Zum Weiterlesen klicken Sie bitte hier
Nach der Anhörung überschlugen sich dann die Ereignisse.
Herr Rüddel, seines Zeichens Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestages schlägt im Deutschen Ärzteblatt eine Stiftung mit Ausschreibungsmodell vor. Zum Weiterlesen klicken Sie bitte hier
Anscheinend hat Gesundheitsminister Jens Spahn sich jetzt doch entschlossen, weitere Schritte zur UPD noch in dieser Legislaturperiode zu veranlassen.

Bei der Anhörung hat sich Professor Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes, mit einer Stellungnahme schriftlich zu Wort gemeldet, die die Gesundheitsläden als wichtige Kraft in der Patientenberatung herausstellt:
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Darin fordert er schnelle Änderungen und bringt sie wie folgt auf den Punkt:

  1. Die UPD braucht dringend, d.h. vor der nächsten fälligen Ausschreibung  einen neuen gesetzlichen Rahmen. Ausschreibung der Leistungen auf Zeit unter Beteiligung gewinnwirtschaftlicher oder abhängiger Bieter und Akteure hat sich nicht bewährt.
  2. Die neue gesetzliche Positionierung darf keine zeitlichen Beschränkungen vorsehen, sondern muss eine Verankerung auf Dauer beinhalten, mit wissenschaftsbasierter Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung.
  3. Als Träger  kommen ausschließlich gemeinnützige Organisationen der Zivilgesellschaft infrage, unabhängig vom Staat, von der GKV, der PKV und gewinnwirtschaftlichen Orientierungen.
  4. Die institutionelle Lösung sollte kompatibel sein mit einer Perspektive, in der die Organisationen der PatientInnen, der Selbsthilfe und der Patienten-Information unter einem zivilgesellschaftlichen Dach ihre Funktion als ‚echte‘ Patientenbank wahrnehmen können.


Rat und Tat zum neuartigen Corona – Virus
Aufgrund der momentanen Lage bezüglich des neuartigen Corona – Virus möchten wir Ihnen hier einige Adressen und Angebote weiterleiten, die hilfreich sein können.

Tagesschau fordert Politik auf, nicht nur auf die „Inzidenzen“ zu starren:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/infektionsschutzgesetz-111.html

Für Informationen im Raum Köln empfehlen wir die Webseite der Stadt Köln zum Corona – Virus, die Sie unter folgendem Link erreichen können
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/infektionsschutz/corona-virus/

Informationen in leichter Sprache finden Sie hier
https://www.wohnsinn.org/blog/ratgeber/253-corona
Tipp: Lesen Sie vor allem die 10 Tipps, der Mann in dem Film spricht sehr schnell

Informationen in vielen verschiedenen Sprachen finden Sie hier:
https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus

Die mit Übersterblichkeit bezeichnete Anzahl von Todesfällen, die über das normale Maß hinaus stattfinden, kann man bei Euro-Momo nachlesen:
https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

Daneben empfehlen wir für allgemeinere Informationen die Seite des Robert – Koch – Instituts (RKI), die Sie unter folgendem Link erreichen können:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) erhalten Sie Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem neuartigen Corona – Virus im Alltag und im Miteinander in Form einer PDF-Datei. Klicken Sie auf den folgenden Link und schauen Sie in Ihren Download- Ordner:
hhttps://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html

Zur Einordnung, wie der aktuelle Erkenntnisstand in der Medizin zu bewerten ist, hier ein Beitrag des Deutsches Netzwerk evidenzbasierte Medizin
https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19

Eine Gruppe von Wissenschaftler*innen um Hedwig Francios-Kettner und Matthias Schrappe veröffentlichen regelmäßig Papiere zum wissenschaftlichen Stand der Diskussion der Maßnahmen zu Corona:
http://matthias.schrappe.com/akt24.htm

Und warum es sinnvoll ist, die Infektionszahlen gering zu halten, hat die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie veröffentlicht. Klicken Sie auf den folgenden Link und schauen Sie in Ihren Download- Ordner:
https://www.dgepi.de/assets/Stellungnahmen/Stellungnahme2020Corona_DGEpi-21032020-v2.pdf

Für eine kritische Betrachtung der gegenwärtigen Situation finden Sie hier einige aus unserer Sicht interessante Beiträge:
Ein Interview mit dem Evolutionsbiologen Rob Wallace zur Verantwortung der Agrarindustrie für die Viruskrise und nachhaltige Lösungen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.
https://amerika21.de/analyse/238220/coronavirus-und-agrarindustrie

Zur Verbesserung der globalen Gesundheit haben Organisationen wie medico international und BUKO Pharma-Kampagne einen Aufruf gestartet:
https://www.patents-kill.org/deutsch/

Einen Beitrag aus dem Freitag:
https://www.freitag.de/autoren/elisvoss/corona-aendert-alles

Flugreisen bleiben ein Risiko, berichtet die Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/corona-fliegen-101.html

Kölner Bürgertelefon
Das Bürgertelefon der Stadt Köln erreichen Sie unter: 0221 / 221-3 35 00.